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"No Silent Backlands IV - Festival gegen rechte Gewalt" vom 27. bis 30. Juli Es war ja soooo schön und es gibt soooo viel zu erzählen doch das hier ist nur ein kurzer Rückblick. Am Mittwoch ging es los mit Kino im Schlosskeller. "Führer EX" lief und hinterher wollte einer ständig Bus bauen. Es war eine gemütliche Runde in der wir hinterher ein wenig den Film auswerteten und den Worten Davids vom Miteinander e.V. lauschten. Doch eines Überraschte. Wir hätten mit mehr Leuten gerechnet. Vielleicht lag es an der Ferienzeit oder daran, dass Niemand den Flyer umgedreht hat. So blieb auch die Disko am Donnerstag relativ leer. Allerdings lag es auch an uns denn wir haben diesmal das Verlassen der Veranstaltung erlaubt, so dass immer ca. die Hälfte der Gäste draußen war in der Hitze während die andere Hälfte im Kühlen saß. Die Stimmung war trotzdem gut, man nennt es auch Galgenhumor oder Verarsche. Am Freitag dann endlich das Konzert. 19 Uhr mussten bereits Silenced anfangen weil wir nur bis 24 Uhr machen durften. Natürlich war zu der Zeit der Hof noch nicht brechend voll, gut waren sie trotzdem die alten Metler. Im Anschluss waren Win the day dran aus Berlin. Ich muss zugeben ich war mit meiner Erdbeerbowle beschäftigt, bin aber überzeugt die haben auch gerockt. Zu dieser Zeit füllten sich auch langsam die Ränge doch wollten einige lieber erstmal sitzen. Das änderte sich dann beim Auftritt von Sasquatch. Die Erfurter lockten die Langhaarigen wie Motten ins Licht. Ums nochmal zu erwähnen die singen englisch und spanisch und der mit dem Mikro kommt aus Cuba. Am Ende ihres Auftrittes war es dann bereits dunkel und alle stürmten den Merchandise-Stand um ein Autogramm zu ergattern. Nun folgte der Auftritt von Generation Fuck aus Niedersachsen. Die Punkrocker hüpften wie Flummies auf der Bühne und stehen nach eigener Aussage kurz vor dem Durchbruch. Das Puplikum lies sich bereitwillig mit Freibier bestechen und so stieg die Stimmung und stieg. Sie zeigten sich als eine sehr kommunikative Band und warfen wirklich wichtige Fragen auf: Das Gegenteil von homogen? Sind genug Frauen für die Männer da?... Die gute Stimmung setzte sich bis zum Auftritt von Boing fort wo sie ihren Höhepunkt erreichte. Gekrönt durch Nieselregen legten die Leibscher ein spitzen Konzert hin. Danach geriet alles ein wenig durcheinander, es bildeten sich sogenannte Pfützen und nasse Menschen. Einige nutzen die Gelegenheit sich wie Spatzen in der Vogeltränke zu baden. Die liegen gebliebenen Brötchenkrumen des hastig abgebauten Grillstandes wurden allerdings nicht aufgepickt. Dafür hob Franki die Glasscherben auf, mit seinen Fußsohlen. Wer nach dem Regen noch etwas Unterhaltung suchte, der konnte sich im Anschluss die Unwetterschäden in ganz Weißenfels angucken. Vom angespühlten Sand und Pflastersteinen unberührt fand am Samstag dann unser Streetsoccerturnier auf dem Markt statt. 19 Mannschaften traten an die Besten zu bestimmen, diese schieden allerdings schon vorher aus, so dass 1:1 Boxring bei den Alten und Rot-Weiß Weißenfels bei den unter 14jährigen gewannen. Beim Torwandschießen gewann Robert Gärtner den Pokal als einer der zwei die überhaupt ein Loch getroffen haben. Alle freuten sich riesig über die tollen Preise und bedankten sich artig. So muss es sein! Besonderer Dank gilt unseren Hauptsponsoren, der Kreissparkasse Weißenfels und der WVW, und der Untertützung durch Stadt sowie Landkreis Weißenfels, Kreissportbund Schönebeck, Pelipal, Miteinander e.V. und allen Anderen. Bitte nicht böse sein wenn wir jemanden nicht genannt haben, zählt euch einfach zu allen Anderen oder schreibt eine Beschwerde-mail. |